Landesverband Sachsen e.V.
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Seniorpartner in School

Seniorpartner in School - Landesverband Sachsen e.V.

 

Neuer Vorstand des Landesverbandes Sachsen gewählt

Auf der Mitgliederversammlung am 15.10.2020 wurde Dr. Hans-Ulrich Schulz aus Dresden zum neuen Vorsitzenden des Landesverbandes Sachsen e.V. einstimmig gewählt. Zu seiner Stellvertreterin wählte die Versammlung, ebenfalls einstimmig, Frau Elke Felber aus Chemnitz. Beide haben zum Teil schon langjährige Erfahrungen als Mitglieder unseres Vorstandes. Sie bedankten sich für das in sie gesetzte Vertrauen und erklärten, dass die Zielstellungen von Seniorpartner in School – Förderung der persönlichen und sozialen Kompetenz von Kindern und Stärkung ihrer Persönlichkeit in schwierigen Konflikt- und Lebenssituationen – auch in den nächsten zwei Jahren mit großem Engagement erfüllt werden.

Die Mitglieder gratulierten zur Wahl und werden den Vorstand in seiner wichtigen Aufgabe auch in der kommenden Wahlperiode unterstützen.

Jetzt werden Beisitzer für den Vorstand aus den Standorten Dresden, Chemnitz und Leipzig gesucht. Interessenten für diese schöne Aufgabe können sich gerne unter u.schulz@sis-sachsen> melden.

 

Dr. Hans-Ulrich Schulz

Vorsitzender Seniorpartner in School – Landesverband Sachsen e.V.

Alfred-Schmieder-Str. 15 | 01159 Dresden | Mobil +49 (0) 179 5351607

Mail: infoDiese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! / www.sis-sachsen.de

Amtsgericht Dresden, Registernummer VR 5001

Spendenkonto: Ostsächsische Sparkasse Dresden | IBAN: DE93 8505 0300 3200 0033 07

 

 

 

 

Mediatoren – Ausbildung 2019/2020 in Dresden

1Aufgeregt wie Schulkinder trafen wir uns am ersten Tag der Mediatorenausbildung von SIS (Seniorpartner in School). Die 10 Senior*innen waren füreinander Fremde. Aber das sollte sich schnell ändern. Schon nach der ersten Kennenlernübung taute das Eis. Am Schluss der Ausbildung gingen wir als gute Bekannte auseinander, die sich freundschaftlich miteinander verbunden fühlen. Mit Fingerspitzengefühl und Einfühlungsvermögen gelang Thomas Jennrich, dem Leiter der Ausbildung, SIS-Newsletter-Leser*innen kein Unbekannter (s. Ausgabe Nr. 5, Dez. 2015), die Balance zwischen Theorie und Praxis. Zwar rauchten uns am Anfang die Köpfe im schier unüberschaubaren Dschungel der Theorie, aber der Nebel lichtete sich zusehends. 

Wir lernten die GfK (Gewaltfreie Kommunikation) nach Marshall B. Rosenberg durch ihre 2 Symboltiere Wolf und Giraffe kennen. Der Wolf verkörpert die Art der Kommunikation, wie wir gewöhnlich miteinander umgehen, die Giraffe, das Landlebewesen mit dem größten Herzen dagegen, wie wir empathisch, d.h. einfühlsam miteinander kommunizieren können. Die GfK analysiert nicht und gibt auch keine Lösungsvorschläge. Die GfK versucht zu verstehen, welches Bedürfnis nicht erfüllt ist, wenn wir unglücklich sind. Bedürfnisse, wie die nach Gemeinschaft, Kontakt, Liebe, Sicherheit, Wertschätzung, und viele andere, kennen keine Nationalität und keine Landesgrenzen und sind bei allen Menschen gleich. Um unsere Bedürfnisse zu erfüllen, benutzen wir verschiedene Strategien. Manche Strategien führen aber nicht ans Ziel, sondern zu Streit. Wenn Paul nicht mit Beate, sondern lieber mit anderen Kindern spielen will, erfüllt sich für Beate nicht ihr Bedürfnis nach Gemeinschaft. Paul ist die „Strategie“, mit der Beate ihr Bedürfnis nach Gemeinschaft zu erfüllen versucht. Aber es gibt noch „1000 andere Strategien“ (M.B. Rosenberg), wie Beate ihr Bedürfnis nach Gemeinschaft befriedigen kann.

Empathisches Zuhören versucht die Bedürfnisse des Gesprächspartners bewusst zu machen und fragt z.B.: „Bist du traurig, weil dir Kontakt wichtig ist?“ Erkennt der andere, welches Bedürfnis hinter seinem Unglücklichsein steckt, wird es ihm oder ihr möglich, neue Strategien zu finden, um sein oder ihr Bedürfnis zu erfüllen.
Aber das haben wir erst allmählich verstanden. Hilfreich dabei waren die zahlreichen praktischen Übungen und Rollenspiele, die wir neben der Theorie, in den 3 Blöcken der 80-stündigen, fundierten Ausbildung zur Mediatorin / zum Mediator gemacht haben. Für mich waren besonders die Rollenspiele, in denen 2 Schüler zwei Mediatoren gegenübersaßen, ein Augenöffner. In der Rolle des Schülers konnten wir uns in typische Konfliktsituationen bei Schülern einfühlen, während die Mediatoren den Ablauf der Mediation und die Anwendung der GfK üben konnten.

Am Schluss sind wir mit einem weinenden und einem lachenden Auge auseinandergegangen. Traurig über das Ende des gemeinsamen Lernens und Lachens, aber auch mit dem Gefühl, durch die Ausbildung zum Mediator gut gerüstet für die neue Aufgabe, als Streitschlichter in die Schulen zu gehen.

(Volker Schunck)

 

 

Supervision, Kollegiale Fallberatung und Stammtischrunde 2021 für Dresden

 

Supervision:

Freitag, den 26.02.2021

in der Volkssolidarität Alfred-Althus-Strasse 2, 01067 Dresden

in der Zeit von 9.00-12.00 Uhr.

 

Kollegiale Fallberatung:

Freitag, den 05.03.2021

in der Volkssolidarität Alfred-Althus-Strasse 2, 01067 Dresden,

in der Zeit von 10.00 -12.00 Uhr.

 

Stammtisch:

Wir treffen uns in der „Palastecke – Restaurant & Cafe im Kulturpalast, Schlossstr. 2, 01067 Dresden:

Ein Termin für den 1. Stammtisch 2021 ist noch nicht festgelegt

 

Kompetenztage Moritzburg 2021

29.03.2021 – 30.3.2021

In der Diakonische Akademie für Fort- und Weiterbildung e. V. 

Bahnhofstraße 9 01468 Moritzburg

 

 

 

Herbert Hartmann berichtet von den Kompetenztagen 2018

 Herbert hat seine persönlichen Eindrücke der diesjährigen Kompetenztage in Moritzburg geschickt. Hier ist sein Beitrag: pdfBericht von den Kompetenztagen 2018

 

Seniorpartner in School Sachsen feiert die ersten zehn Jahre

2018 ist für unseren Verein ein ganz besonderes Jahr - wir sind zehn Jahre alt.

Seit unserer Gründung am 02. Juli 2008 engagieren wir uns für gewaltfreie Kommunikation und Demokratieförderung an Schulen und im Hort des Freistaates Sachsen.

Das haben wir am 4. Juli 2018 im Kulturrathaus Dresden, Königstraße 15 in 01097 Dresden gefeiert. Dazu waren alle Mitglieder, ehemaligen Seniorpartner/innen und an einer Ausbildung Interessierte herzlich eingeladen.

10 Jahre haben wir es uns zur Aufgabe gemacht, Kindern und Jugendlichen in Schulen mit dem Verfahren der Mediation zu helfen, ihre Probleme und Konflikte gewaltfrei zu lösen und unterstützen sie durch längerfristige Begleitung. Das wollen wir in den kommenden Jahren fortsetzen und, wenn möglich, ausbauen.

Lebenserfahrene Menschen, überwiegend in der sogenannten 3. Lebensphase, die ihre Zeit und Erfahrung unentgeltlich im Rahmen des bürgerschaftlichen Engagements für die Gesellschaft einbringen, setzen sich in Schulen für ein friedliches Miteinander und für eine Kommunikation ein, die getragen ist von gegenseitiger Achtung und Empathie. Diesen Leitgedanken sind wir verpflichtet.

Unsere Erfahrungen machen immer wieder deutlich, dass Kinder mit ihren Sorgen selten eine Bühne bekommen, dann werden Probleme verschleppt und können z.T. schlimme Auswirkungen haben.

Unser Kredo lautet, Stärkung der persönlichen und sozialen Kompetenzen von Schulkindern  und Hilfe dafür, dass sie die Herausforderungen ihres Alltags meistern.

Helfen Sie uns dabei und melden Sie sich für eine Weiterbildung zum/r Schulmediator/in unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! an.